Revitalisierung des Industrieparks
11. Januar 2012
Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass eine vollständige Revitalisierung des IPC in Calbe aus Kostengründen nicht möglich sein wird.

Industriepark Calbe
Das ehrgeizige Ziel, den Industriepark vollständig zu revitalisieren und diesen somit wiederzubeleben bzw. für die Ansiedlung weiterer Unternehmen attraktiver zu gestalten, hatte sich der Bürgermeister zu seinem Amtsantritt auf die Fahne geschrieben. Um die Möglichkeit einer Revitalisierung zu prüfen, hat die Stadt Calbe eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese hat jedoch ergeben, dass dieses Unterfangen mehrere Millionen Euro kosten würde. Diese Kosten sind bei der derzeitgen Haushaltslage nicht finanzierbar und somit musste Dieter Tischmeyer von seinem Projekt in der geplanten Art und Weise Abstand nehmen.
Um die Zielsetzung nicht ganz aus den Augen zu verlieren und wenigstens eine Teilrevitalisierung zu bewerkstelligen, gab es im Dezember eine Gesprächsrunde mit den dort ansässigen Unternehmen,Vertretern der Stadtverwaltung und des Insolvenzverwalters. Die Diskussionsrunde ergab eine grundsätzliche Bereitschaft der Anliegerfirmen, sich finanziell an einer Minimalvariante der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme zu beteiligen.

Indutriepark Calbe - Ansässige Unternehmen
Die verkehrstechnische Erschließung und die Erneuerung der klassischen Medien der Ver- und Entsorgung soll in dieser Variante umgesetzt werden. Für die Erneuerung der Hauptzufahrtsstraßen und die Medienanbindung sollen Angebote erstellt werden, um die zu erwartenden Kosten für die Firmen auszuloten. Zur Unterstützung für dieses Vorhaben wird die Hilfe einer Landesgesellschaft in Anspruch genommen, die ähnliche Projekte bereits realisiert und begleitet hat. Die Gesellschaft erläuterte an einem konkreten Beispiel die Teilrevitaliserung eines vergleichbaren Altindustriestandorts ohne eine finanzielle Beteiligung durch die Stadtverwaltung.
Die Stadt Calbe würde bei diesem Projekt die Fördermittel beantragen, die sich auf 60% der Gesamtsumme belaufen. Um dieses Vorhaben in dieser Form umsetzen zu können, muss die Stadt jedoch in Besitz der Straßen bzw. des zu erneuernden Straßenkörpers sein. In einer gesonderten Gesprächsrunde mit dem Bremer Insolvenzverwalter soll diese Eigentumsübertragung besprochen und die Umsetzung geklärt werden. Außerdem bleiben die Positionierung des Stadtrates und kommunalrechtliche Stellungnahmen abzuwarten.
Sind diese Hürden alle überwunden, wird es im Februar eine weiter Gesprächsrunde mit den Vertretern der Anliegerfirmen geben, bei der dann “Klartext” gesprochen werden soll.
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Dieser Artikel wurde am 11.Januar 2012 von 




















