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DSL-Flatrate – Worauf Verbraucher achten sollten

26. Januar 2015

Schnelles Internet ist bundesweit auf dem Vormarsch. Zahlreiche Anbieter bieten das Flatrate-Surfen zu Kampfpreisen. DSL, All-Net-Flat und mobiles Internet – für den Kunden wird das Leistungsspektrum der Internet-Provider zunehmend unübersichtlicher. Wir verraten Ihnen, wie Sie den passenden Tarif für Ihre Ansprüche finden.

Längst vergessen sind die Zeiten, in denen Internetnutzer sich manuell einwählen mussten. Heute surfen die meisten User zu monatlichen Festpreisen im World Wide Web. Die Preise für diese sogenannten Flatrate-Tarife (englisch für Pauschaltarif) unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter und je nach Leistungsspektrum. Führende Provider wie 1&1 bieten ihren Kunden Flatrate-Internet in verschiedenen Tarif-Paketen an. Laien jedoch fällt es nicht immer leicht, den richtigen Tarif für die eigenen Ansprüche und Nutzungsgewohnheiten ausfindig zu machen.

Vor dem Abschluss eines DSL-Vertrags sollten sich Nutzer bewusst machen, in welchem Rahmen sie die technischen Möglichkeiten des Internets nutzen möchten. Von dieser Entscheidung hängt ab, über welche Bandbreite der Internetanschluss verfügen sollte. Diese gibt die Geschwindigkeit für den Datentransfer von Internetservern zum Heimcomputer an – und damit die Zeit, die es dauert, Webinhalte auf dem eigenen Bildschirm darzustellen. Verbraucher, die das Internet ausschließlich zu Recherchezwecken nutzen, Mails abrufen und verschicken wollen, kommen in der Regel mit einer geringen Bandbreite aus. Bei DSL2000 beispielsweise werden Daten mit 2 Megabyte pro Sekunde aus dem Internet auf den Heimcomputer geladen. Für die Darstellung von Internetseiten, Onlinezeitungen und den Gebrauch von Mail-Programmen ist diese Datenübertragung vollkommen ausreichend. An die Grenzen kommen Nutzer solcher Verbindungen jedoch bei datenintensiven Online-Services von Streaming-Seiten wie YouTube, Internetfernsehen und Video-on-Demand. Hier gilt DSL16000 – sprich 16 Megabyte pro Sekunde – als Mindestanforderung. Aber auch wer Cloud-Dienste wie Online-Speicher-Möglichkeiten oder SaaS (Software as a Service) nutzen möchte, ist mit einer größeren Bandbreite gut beraten.

Die Tarifpakete der Anbieter bündeln in der Regel mehrere Serviceleistungen im Rahmen eines pauschalen monatlichen Betrags. Auch hier sollten sich Verbraucher überlegen, welche Optionen für sie infrage kommen und welche nicht. Gängig ist die Kombination aus DSL-Flat und Festnetztelefonie zum Pauschalpreis. Ebenso ist es möglich, SIM-Karten für das Mobiltelefon, mobiles Internet oder Pay-TV-Optionen hinzu zu buchen. Hier gilt es, sich genau über das Leistungsspektrum des Vertrags zu informieren und insbesondere das Kleingedruckte zu beachten. Vergleichsrechner aus dem Internet können helfen, Angebote zu sichten und passende Verträge herauszufiltern. Diese erfüllen ihren Zweck jedoch nur dann, wenn sie vom Betreiber regelmäßig aktualisiert werden.

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L.Rode (lro)
Dieser Artikel wurde am 26.Januar 2015 von L.Rode (lro) veröffentlicht und wurde unter Ratgeber abgelegt.