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Die Herren der Eintracht können doch noch gewinnen

16. April 2012

Glinde/Haldensleben – Mit dem Sieg beim HSV Haldensleben am Samstag sorgten die Sachsen-Anhalt-Liga Handballer der SG Eintracht für eine kleine Überraschung.

Andreas Lindemann kehrte nach langer Verletzungspause in den Kader der Eintracht-Herren zurück und zeigte bis zur 28. Spielminute auch eine anprechende Leistung, dann musste er allerdings das Spielfeld nach einer roten Karte verlassen.

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Kreisspieler Andreas Lindemann (10) ist zurück.

Glinde fand schnell in die Partie und erspielte sich eine 4:0 Führung, wobei Andreas Lindemann die ersten drei Tore über die Kreisposition erzielen konnte. Beide Deckungsreihen arbeiteten von Beginn an aggresiv und kämpften um jeden Ball. Der HSV fand nach schwachem Start auch im Angriff ins Spiel und so ging es über die Stationen 2:6, 5:9 und 7:11 bis zum 11:15 im Gleichschritt. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste dann der Rückkehrer Lindemann das Spielfeld nach einer berechtigten und unnötigen roten Karte verlassen. Der HSV nutzte die Schwächung der Eintracht und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 14:16 heran.

Auch der Start in Hälfte Zwei gelang der Eintracht gegenüber dem Gastgeber besser und so bauten die Handballer von der Elbe den Vorsprung bis zur 46. Spielminute auf 26:18 aus. Eigentlich sollte die Partie bei diesem Spielstand und zu diesem Zeitpunkt entschieden sein, aber die Eintracht machte sich das Leben wieder einmal selber schwer, ließ viele Chancen ungenutzt und den Gegner wieder ins Spiel zurückkommen. Der HSV Haldensleben verkürzte Tor um Tor und konnte beim Stand von 28:30 noch einmal auf zwei Tore verkürzen, was zum Glück für die Eintracht aber zu spät war. Am Ende stand es 32:29 und die lange sieglose Durststrecke war für die Eintracht beendet.

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Michael Kreyenberg (am Ball) konnte - teils auf ungewohnter Position - überzeugen.

Ausruhen können sich die Handballer aus Glinde aber noch nicht, da die Anzahl der Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga noch nicht feststeht und sie somit weiterhin im Abstiegskampf stecken. Sollten es sich ergeben, dass aus der Mitteldeutschen Oberliga zwei Mannschaften in die Sachsen-Anhalt-Liga absteigen, müssten drei Mannschaften den Gang in die Verbandsliga antreten und vom drittletzten Tabellenrang der Sachsen-Anhalt-Liga ist die SG Eintracht Glinde bei noch drei ausstehenden Partien nur drei Punkte entfernt.

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Aufstellungen

SG Eintracht Glinde: Felix Hendrich – Daniel Gieraths (4), Philipp Klein (2), Dominik Langoff, Gordon Kaffenberger (4), Michael Kreyenberg (5), Andreas Lindemann (4), Sören Lange (2), Sascha Timplan (10), Yves Steinweg (1)

HSV Haldensleben: Dennis Domann – Andy Krüger (4), Tim Teßmann (2), Marcus Tysack (7), Alin Ioan Bosneac (7), Hannes Kruse (4), Marvin Möritz (3), Carsten fister (2), Hendrik Mucheyer

Statistik

Gelbe Karten: Glinde – 4; Haldensleben – 3
Zeitstrafen: Glinde – 10; Haldensleben – 5
Rote Karten: Glinde – 1; Haldensleben – 1

(Fotos: Lars Rode)

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N. Hein (nhe)
Dieser Artikel wurde am 16.April 2012 von N. Hein (nhe) veröffentlicht und wurde unter Handball abgelegt.