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Mit Yoga zu besserem Körperbewusstsein

22. Februar 2015

Yoga gehört mittlerweile schon zum Volkssport. Dabei hat es ursprünglich weniger mit Sport zutun, sondern viel mehr mit innerer Erleuchtung und Meditation.

Anfang des Jahres sind viele Menschen bestrebt ihre guten Vorsätze in punkto mehr Bewegung und körperlicher Fitness in die Tat umzusetzen. Dabei muss der erste Weg nicht immer zwangsweise in die Muckibude führen. Besonders Frauen betätigen sich lieber sportlich in einer Kurs-Gruppe und wählen dafür gern Yoga aus. Dabei wird bei vielen der sportliche Ehrgeiz geweckt. Doch das ist eigentlich nicht der Ursprungsgedanke von Yoga.

Die Entstehung des Übungssystems liegt bereits mehrere 1000 Jahre zurück. Erstmals wird Yoga im indischen Altertum erwähnt und in den Upansihaden sowie in der Bhagvad Gita beschrieben. 500 v. Chr. wird Yoga dann systematisch dargelegt und zur selben Zeit entsteht die Lehre von Buddha. Vom Mittelalter bis zum Ende des 19 Jahrhunderts wird es weitestgehend durch Kriege und den britischen Kolonialismus verdrängt und erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. In den 1960er Jahren erfährt es durch die Studenten- und Hippiebewegung eine Neubelebung und entwickelt sich in den kommenden Jahrzehnten fortwährend weiter. Große Yogazentren und Ausbildungsstätten werden eingerichtet und es wird auch vermehrt in der Naturmedizin eingesetzt. So wird es immer schwieriger sich bei der Vielzahl der heutigen Angebote zu entscheiden. Eine intensive Online-Recherche kann helfen, die geeignete Yoga-Art zu finden.

Ursprünglich soll die Lehre des indischen Yogas der Selbstvervollkommnung, Bewusstwerdung und innerlichen Reinigung dienen. Durch bestimmte Körperhaltungen und Meditation wird so der Einklang von Körper und Seele gefördert oder wiederhergestellt. Damit liegt das Hauptaugenmerk auf einer Harmonisierung des Körpers mit dem Geist und nicht darauf, einen knackigeren Po oder flacheren Bauch zu bekommen. Viele Fitness-Angebote versprechen aber genau das mithilfe von Yogaübungen. Dabei kann der Entspannungssport viel mehr kleine Wunder im eigenen Körper bewirken. Beispielsweise stärkt er die Gehirnfunktion: 20 Minuten Yoga haben einen enormen Einfluss auf die Geschwindigkeits-, Genauigkeits- und Kontrollleistung unseres Gehirns stellten Forscher der University of Illinois fest. Zudem verringern die körperbewussten Übungen Haltungsfehler, die durch einseitige Belastung im Alltag entstehen, und sorgen für innere Balance und gestärkte Muskelgruppen. Dabei können sich die Übungen auch positiv auf die weibliche Sexualität auswirken und diese stimulieren. Es gibt also weit aus mehr Gründe für Yoga, als nur eine bessere Figur.

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L.Rode (lro)
Dieser Artikel wurde am 22.Februar 2015 von L.Rode (lro) veröffentlicht und wurde unter Ratgeber abgelegt.