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Nachlese zur Schach-Europamannschaftsmeisterschaft in Wien

2. August 2015

St. Petersburg gewinnt die Team-Europameisterschaft am 20. August 2015 nach 9 Tagen im Mekka der Schach-Senioren in Wien überlegen vor Israel und Russland.

Petersburg war eine Klasse für sich. Nicht nur die Mannschaft blieb unbesiegt, sondern auch jeder Einzelspieler. Dies ist um so mehr hervorzuheben, da in den 42 Teams 70 internationale Titelträger mit um die europäische Schachkrone kämpften. Sachsen, Italien, Österreich und England belegten die nächsten Plätze. Enttäuschend das Abschneiden der Deutschen Auswahl mit dem 14.Rang. Bei den Damen siegte Russland vor Deutschland und Österreich.

v.l.n.r.: Dr. Georg Hamm und der Großmeister Westerinnen aus Finnland trennen sich unentschieden| Foto: PM

v.l.n.r.: Dr. Georg Hamm und der Großmeister Westerinnen aus Finnland trennen sich unentschieden| Foto: PM

Sachsen-Anhalt hatte es in diesem starken Feld erwartungsgemäß sehr schwer. Nach der Auftaktniederlage gegen die starken Östereicher und mehreren vergebenen Siegmöglichkeiten hatte die Mannschaft mit 6:8 Punkten in den letzten 2 Runden noch Chancen auf einen Rang vor ihrem Setzplatz (28.). Durch gesundheitsbedingte Ausfälle geschwächt erreichte Sachsen-Anhalt nur noch ein Unentschieden, bei einer knappen Niederlage mit 1,5:2,5 gegen Finnland ( Dr. Hamm hält Remis gegen Großmeister Westerinnen) und belegte mit 7:11 Punkten (2 Siege,3 Remis,4 Niederlagen) den 34.Platz. Leider blieb die Mannschaft damit unter ihren Möglichkeiten. Sie freute sich aber mit dem Calbenser Dr. Georg Hamm (1.Brett), der gegen die internationalen Titelträger 50% erkämpfte.

(PM)

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L.Rode (lro)
Dieser Artikel wurde am 02.August 2015 von L.Rode (lro) veröffentlicht und wurde unter Schach abgelegt.